30. Juli 2026

Kyvion Secure Access – Sichere Fernzugriffe für die Umsetzung zentraler NIS2-Anforderungen

NIS2 verändert die Anforderungen an den Fernzugriff

Mit der NIS2-Richtlinie steigen die Anforderungen an die Cybersicherheit vieler Unternehmen erheblich. Was bisher häufig als „gute IT-Praxis“ galt, wird zunehmend zur verbindlichen Erwartung. Besonders betroffen sind Unternehmen, die kritische oder wichtige Dienstleistungen erbringen, aber auch deren IT-Dienstleister und Zulieferer. Dabei geht es nicht nur um den Schutz vor Cyberangriffen, sondern um den Nachweis, dass Risiken erkannt und geeignete Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt wurden.

Ein Bereich steht dabei besonders im Fokus: der sichere Fernzugriff auf Unternehmensnetzwerke, Server und Anwendungen. Noch immer setzen viele Unternehmen auf klassische VPN-Lösungen, dauerhaft geöffnete Remote-Zugänge oder gemeinsam genutzte Administratorkonten. Diese Verfahren haben sich über viele Jahre etabliert, entsprechen jedoch häufig nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine moderne, risikobasierte Sicherheitsarchitektur.

Genau hier setzt Kyvion Secure Access an.

NIS2 fordert Maßnahmen – keine bestimmten Produkte

Die NIS2-Richtlinie schreibt Unternehmen nicht vor, welche Software oder welche Hersteller eingesetzt werden müssen. Stattdessen verlangt sie geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, die dem jeweiligen Risiko angemessen sind. Dazu gehören unter anderem sichere Zugriffskontrollen, Multi-Faktor-Authentifizierung, Schutz privilegierter Konten, Protokollierung sicherheitsrelevanter Aktivitäten und die Absicherung von Fernzugriffen.

Für Unternehmen bedeutet das: Nicht der Einsatz eines bestimmten Produkts ist entscheidend, sondern die Frage, ob die gewählte Lösung nachweislich dazu beiträgt, Risiken zu reduzieren.

Kyvion Secure Access wurde genau für diesen Zweck entwickelt. Die Lösung unterstützt Unternehmen dabei, Remote-Zugriffe sicher, nachvollziehbar und kontrollierbar bereitzustellen – ohne unnötige Angriffsflächen zu schaffen.

Weniger Angriffsfläche durch browserbasierte Zugriffe

Einer der häufigsten Angriffswege beginnt bereits mit der Netzwerkerreichbarkeit. Offene RDP- oder SSH-Ports, kompromittierte VPN-Zugänge oder unsichere Fernwartungssoftware gehören seit Jahren zu den bevorzugten Angriffszielen von Cyberkriminellen.

Kyvion Secure Access verfolgt deshalb einen anderen Ansatz. Anwender greifen ausschließlich über einen Webbrowser auf freigegebene Systeme und Anwendungen zu. Weder ein VPN noch ein installierter Remote-Client sind erforderlich. Gleichzeitig bleiben interne Systeme vollständig vom Internet getrennt. Die eigentlichen Zielsysteme werden niemals direkt veröffentlicht.

Besonders wirkungsvoll ist dabei der Reverse Agent von Kyvion Secure Access. Er wird innerhalb des geschützten Unternehmensnetzes installiert und baut ausschließlich eine ausgehende Verbindung zum zentralen Gateway auf. Eingehende Firewall-Freigaben für RDP, SSH oder VNC sind dadurch nicht erforderlich. Gerade für besonders schützenswerte Bereiche wie Active Directory, Produktionsnetzwerke oder Verwaltungsserver reduziert dieses Konzept die Angriffsfläche erheblich.

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Zero Trust statt vollständiger Netzwerkzugriff

Ein VPN verbindet einen Benutzer in der Regel mit dem Unternehmensnetzwerk. Ab diesem Zeitpunkt entscheidet häufig das interne Netzwerk über weitere Zugriffsrechte. Moderne Sicherheitskonzepte verfolgen jedoch einen anderen Ansatz.

Zero Trust bedeutet, dass grundsätzlich niemandem vertraut wird – unabhängig davon, ob sich der Benutzer innerhalb oder außerhalb des Unternehmens befindet. Jeder Zugriff wird einzeln geprüft und ausschließlich auf die tatsächlich benötigten Ressourcen beschränkt.

Kyvion Secure Access setzt dieses Prinzip konsequent um. Anwender erhalten keinen Zugriff auf das gesamte Netzwerk, sondern ausschließlich auf die Anwendungen oder Server, für die eine explizite Berechtigung besteht. Das reduziert das Risiko einer lateralen Ausbreitung von Angriffen und unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung zentraler NIS2-Anforderungen.

Privilegierte Zugriffe sicher verwalten

Administratorkonten gehören zu den wertvollsten Zielen eines Angreifers. Werden privilegierte Zugangsdaten kompromittiert, lassen sich häufig ganze IT-Infrastrukturen übernehmen.

Deshalb legt NIS2 besonderen Wert auf den Schutz privilegierter Zugriffe. Viele Unternehmen verbinden damit komplexe und kostenintensive Enterprise-PAM-Lösungen, die oft nur in Großunternehmen eingesetzt werden.

Kyvion Secure Access bietet bereits heute zahlreiche Funktionen, die Unternehmen beim sicheren Umgang mit privilegierten Zugriffen unterstützen. Administratoren oder externe Dienstleister arbeiten über den Browser, ohne dass Passwörter offengelegt werden müssen. Sitzungen lassen sich zentral steuern, zeitlich begrenzen und vollständig protokollieren. Dadurch entsteht eine nachvollziehbare und kontrollierte Arbeitsumgebung, die insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen einen praktikablen Weg zur Verbesserung ihrer Sicherheitsarchitektur bietet.

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Externe Dienstleister sicher anbinden

Kaum ein Unternehmen betreibt seine IT vollständig allein. Softwarehäuser, Maschinenlieferanten, Systemhäuser oder externe Administratoren benötigen regelmäßig Zugriff auf interne Systeme.

In vielen Unternehmen erfolgt dieser Zugriff jedoch noch immer über dauerhafte VPN-Verbindungen oder gemeinsam genutzte Administratorkonten. Beides erhöht das Risiko erheblich und erschwert die Nachvollziehbarkeit.

Mit Kyvion Secure Access können externe Partner ausschließlich auf die Systeme zugreifen, die für ihre Tätigkeit freigegeben wurden. Zugriffe lassen sich zeitlich begrenzen, individuell autorisieren und vollständig dokumentieren. Passwörter müssen nicht weitergegeben werden, und der Zugriff endet automatisch mit Ablauf der Berechtigung. Dieses Verfahren unterstützt Unternehmen dabei, Risiken in der Lieferkette deutlich zu reduzieren – ein Aspekt, der unter NIS2 zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Nachvollziehbarkeit schafft Sicherheit

Ein weiterer Schwerpunkt der NIS2-Richtlinie ist die Dokumentation sicherheitsrelevanter Vorgänge. Unternehmen müssen in der Lage sein, Zugriffe nachvollziehbar zu dokumentieren und Sicherheitsvorfälle zu analysieren.

Kyvion Secure Access unterstützt dieses Ziel durch eine umfassende Protokollierung der Fernzugriffe. Unternehmen können nachvollziehen, welcher Benutzer wann auf welches System zugegriffen hat und wie lange eine Sitzung aktiv war. Je nach Konfiguration lassen sich Sitzungen zusätzlich aufzeichnen. Diese Transparenz erleichtert interne Audits, unterstützt Compliance-Anforderungen und verbessert die Möglichkeiten zur forensischen Analyse nach einem Sicherheitsvorfall.

Moderne Authentifizierung statt Passwort allein

Die ausschließliche Anmeldung mit Benutzername und Passwort gilt heute als nicht mehr ausreichend. NIS2 hebt deshalb die Bedeutung starker Authentifizierungsverfahren ausdrücklich hervor.

Kyvion Secure Access lässt sich nahtlos in bestehende Identitätsplattformen wie Microsoft Entra ID oder Active Directory integrieren und unterstützt die Einbindung von Multi-Faktor-Authentifizierung. Unternehmen können vorhandene Benutzerverzeichnisse weiterverwenden und gleichzeitig den Zugang zu sensiblen Systemen deutlich besser absichern.

NIS2 ist mehr als eine gesetzliche Pflicht

Viele Unternehmen betrachten NIS2 zunächst als regulatorische Belastung. Tatsächlich bietet die Richtlinie jedoch die Chance, über Jahre gewachsene Schwachstellen in der IT-Infrastruktur gezielt zu beseitigen.

Gerade der Fernzugriff wurde in vielen Unternehmen schrittweise erweitert – zunächst für Administratoren, später für Homeoffice-Arbeitsplätze, externe Dienstleister oder Maschinenlieferanten. Dadurch entstanden häufig komplexe Strukturen mit unterschiedlichen VPN-Lösungen, offenen Ports und schwer kontrollierbaren Zugriffsrechten.

Kyvion Secure Access unterstützt Unternehmen dabei, diese Zugriffe zu vereinheitlichen und auf eine moderne, browserbasierte Sicherheitsarchitektur umzustellen. Weniger Angriffsfläche, bessere Kontrolle und vollständige Nachvollziehbarkeit sind dabei nicht nur Vorteile im Hinblick auf NIS2, sondern erhöhen dauerhaft die Sicherheit der gesamten IT-Infrastruktur.


Fazit

Die NIS2-Richtlinie verlangt keine bestimmte Software – sie fordert wirksame Sicherheitsmaßnahmen. Unternehmen müssen Risiken minimieren, privilegierte Zugriffe schützen, Fernzugriffe absichern und sicherheitsrelevante Aktivitäten nachvollziehbar dokumentieren.

Kyvion Secure Access unterstützt genau diese Anforderungen mit einem modernen Zero-Trust-Ansatz, browserbasiertem Remote Access, Reverse-Agent-Technologie, integrierten Funktionen für privilegierte Zugriffe sowie einer umfassenden Protokollierung. Unternehmen erhalten damit eine leistungsfähige Lösung, um sichere Fernzugriffe umzusetzen und gleichzeitig zentrale Anforderungen der NIS2-Richtlinie praxisnah zu unterstützen.

Cybersicherheit beginnt nicht erst an der Firewall. Sie beginnt bei der Kontrolle darüber, wer wann auf welche Systeme zugreifen darf. Genau dafür wurde Kyvion Secure Access entwickelt.

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