15. August 2026

DATEV sicher von unterwegs nutzen – ohne VPN und ohne DATEV in die Cloud zu verlagern

Für Steuerkanzleien, Buchhaltungen und Unternehmen gehört DATEV zu den wichtigsten Anwendungen im Arbeitsalltag. Gleichzeitig verändert sich die Art, wie darauf zugegriffen wird. Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice, Geschäftsführer möchten unterwegs auf ihre Buchhaltung zugreifen und externe Fachkräfte benötigen zeitweise Zugang zu bestimmten Systemen. Was früher ausschließlich innerhalb des Firmennetzwerks stattfand, muss heute auch von außen funktionieren.

Genau hier entsteht jedoch ein Sicherheitsproblem. Denn DATEV einfach „aus dem Internet erreichbar“ zu machen, ist keine sinnvolle Lösung. Auch ein klassischer VPN-Zugang ist nicht automatisch die beste Antwort. Wer lediglich DATEV oder einen bestimmten Arbeitsplatz benötigt, muss deshalb nicht zwangsläufig einen vollständigen Netzwerkzugang erhalten.

Mit Kyvion Secure Access lässt sich ein anderer Ansatz verfolgen: Der Anwender greift über seinen Browser auf einen freigegebenen Windows-Arbeitsplatz oder Terminalserver zu. DATEV bleibt dort, wo es bereits installiert ist. Der entfernte Benutzer erhält Zugriff auf seine Arbeitsumgebung – nicht auf das gesamte Unternehmensnetzwerk.

DATEV muss für mobiles Arbeiten nicht umziehen

Beim Thema „DATEV von unterwegs“ entsteht schnell der Eindruck, dass Anwendungen und Daten dafür zwangsläufig in eine Cloud-Umgebung verlagert werden müssen. Technisch ist das keineswegs zwingend erforderlich.

Viele Unternehmen und Kanzleien verfügen bereits über eine funktionierende DATEV-Umgebung. DATEV läuft auf einem Server, einem Terminalserver oder auf entsprechend eingerichteten Windows-Arbeitsplätzen. Die eigentliche Herausforderung besteht deshalb häufig gar nicht darin, DATEV neu bereitzustellen. Es geht vielmehr darum, einen sicheren Weg von außen zu dieser bestehenden Umgebung zu schaffen.

Kyvion Secure Access setzt genau an dieser Stelle an.

Die bestehende Infrastruktur kann weiter genutzt werden. Der Zugriff erfolgt über einen normalen Webbrowser. Auf dem privaten Notebook, dem Firmenlaptop oder einem anderen Endgerät muss dafür kein klassischer RDP-Client und kein VPN-Zugang eingerichtet werden.

Der Arbeitsplatz befindet sich weiterhin im Unternehmen. Nur Bildschirmdarstellung, Tastatur- und Mauseingaben werden über die Remote-Verbindung übertragen.

Warum VPN für DATEV oft mehr Zugriff ermöglicht als notwendig

VPN ist seit vielen Jahren der klassische Weg ins Unternehmensnetzwerk. Für bestimmte Szenarien ist das weiterhin sinnvoll. Problematisch wird das Konzept jedoch dann, wenn ein Benutzer eigentlich nur einen einzigen Arbeitsplatz oder eine bestimmte Anwendung benötigt.

Ein VPN verbindet das entfernte Gerät typischerweise mit dem internen Netzwerk. Damit entsteht zunächst eine Netzwerkverbindung, die anschließend durch Firewall-Regeln, Berechtigungen und weitere Sicherheitsmaßnahmen eingeschränkt werden muss.

Für den Zugriff auf DATEV kann man die Frage auch umdrehen:

Warum sollte ein externes Notebook überhaupt Mitglied beziehungsweise Teilnehmer des internen Netzwerks werden, wenn der Benutzer lediglich seinen DATEV-Arbeitsplatz benötigt?

Kyvion Secure Access kann den Zugriff wesentlich gezielter gestalten. Der Benutzer meldet sich am Secure-Access-Portal an und sieht ausschließlich die für ihn freigegebenen Ressourcen. Das kann beispielsweise sein persönlicher Windows-Arbeitsplatz, ein Terminalserver oder eine speziell für den Remote-Zugriff vorgesehene Umgebung sein.

Das interne Netzwerk selbst muss für den Anwender nicht erreichbar werden.

DATEV über den Browser statt über einen offenen RDP-Zugang

RDP ist eine bewährte Technologie und wird in vielen DATEV-Umgebungen eingesetzt. Kritisch wird es jedoch, wenn RDP direkt über das Internet veröffentlicht wird.

Kyvion Secure Access trennt den Browser des Anwenders von der eigentlichen RDP-Verbindung. Der Benutzer baut keine direkte RDP-Verbindung zu seinem Arbeitsplatz auf. Stattdessen erfolgt die Kommunikation über das Secure-Access-Gateway.

Für den Anwender fühlt sich das trotzdem einfach an. Er öffnet eine Webseite, authentifiziert sich und startet den freigegebenen Arbeitsplatz direkt im Browser.

Dort arbeitet er anschließend mit DATEV genauso, wie er es von seinem Arbeitsplatz im Büro kennt.

Das ist gerade für kleinere Unternehmen und Kanzleien interessant, weil bestehende DATEV-Strukturen nicht grundlegend verändert werden müssen.

Keine Installation auf dem entfernten Arbeitsplatz

Ein weiterer Vorteil des browserbasierten Ansatzes ist die geringe Abhängigkeit vom verwendeten Endgerät.

Bei klassischen Remote-Access-Lösungen müssen häufig VPN-Clients, Zertifikate, RDP-Konfigurationen oder spezielle Zugangssoftware installiert und gepflegt werden. Das verursacht administrativen Aufwand und kann insbesondere bei externen oder privaten Geräten problematisch sein.

Bei Kyvion Secure Access genügt grundsätzlich ein moderner Webbrowser.

Damit kann der Zugriff beispielsweise von Windows, macOS oder Linux erfolgen, ohne auf jedem Gerät eine eigene Remote-Access-Infrastruktur aufzubauen.

Für Unternehmen bedeutet das weniger Konfigurationsaufwand. Für Benutzer bedeutet es vor allem eines: Sie müssen nicht verstehen, wie VPN, RDP oder Netzwerkverbindungen funktionieren. Sie öffnen eine Adresse, melden sich an und starten ihren Arbeitsplatz.

Besonders interessant für kleine Steuerkanzleien und Unternehmen

Gerade kleinere Kanzleien und mittelständische Unternehmen stehen bei IT-Sicherheit häufig vor einem Dilemma. Einerseits steigen die Anforderungen an sichere Zugänge. Andererseits sind komplexe Enterprise-Plattformen mit umfangreicher Cloud-Infrastruktur, zusätzlichen Agenten und aufwendigen Lizenzmodellen für viele Umgebungen überdimensioniert.

Dabei ist die eigentliche Anforderung oft erstaunlich überschaubar.

Ein Mitarbeiter soll von zu Hause auf seinen Arbeitsplatz zugreifen können. Ein Geschäftsführer benötigt unterwegs Zugriff auf DATEV. Eine externe Buchhaltung soll einen definierten Rechner verwenden können. Oder mehrere Mitarbeiter sollen einen zentralen Terminalserver nutzen.

Für solche Szenarien ist nicht zwangsläufig eine neue IT-Architektur erforderlich. Häufig reicht es, den vorhandenen Arbeitsplatz sicher und kontrolliert erreichbar zu machen.

Genau darin liegt eine der Stärken von Kyvion Secure Access.

Der externe Benutzer braucht keinen Zugang zum internen Netzwerk

Ein besonders interessanter Anwendungsfall entsteht bei externen Mitarbeitern und Dienstleistern.

Benötigt beispielsweise eine externe Buchhaltung Zugriff auf eine DATEV-Umgebung, wird häufig ein VPN-Zugang eingerichtet. Damit muss anschließend genau geregelt werden, welche internen Systeme über diesen Zugang erreichbar sein dürfen.

Mit einem browserbasierten Remote-Zugriff lässt sich das Prinzip deutlich reduzieren.

Der externe Benutzer erhält einen Zugang zum Secure-Access-Portal und dort ausschließlich die benötigte Ressource. Das kann ein bestimmter Windows-Rechner oder eine dedizierte Remote-Desktop-Sitzung sein.

Aus „Zugang zu unserem Netzwerk“ wird damit „Zugang zu genau diesem Arbeitsplatz“.

Dieser Unterschied ist für moderne Sicherheitskonzepte entscheidend.

Starke Authentifizierung gehört zu einem sicheren DATEV-Zugang

Ein sicherer Remote-Zugriff sollte nicht allein von Benutzername und Passwort abhängen. Besonders wenn Systeme über das Internet erreichbar sind, spielt eine starke Authentifizierung eine zentrale Rolle.

Kyvion Secure Access kann in bestehende Authentifizierungs- und Identitätsstrukturen integriert werden. Dadurch lässt sich der Zugriff auf die Remote-Umgebung mit zusätzlichen Sicherheitsmechanismen absichern.

Das Ziel sollte dabei immer sein, den eigentlichen Zugang möglichst klar vom internen Windows- oder DATEV-System zu trennen. Der Anwender muss nicht zwangsläufig direkten Zugriff auf technische Verbindungsinformationen oder interne Systeme erhalten.

Gerade für privilegierte Zugänge, externe Dienstleister und sensible Anwendungen ist diese Trennung ein wesentlicher Baustein eines kontrollierten Remote-Access-Konzepts.

DATEV bleibt im Unternehmen – der Zugriff kommt in den Browser

Die vielleicht wichtigste Eigenschaft dieses Ansatzes ist seine Einfachheit.

Die bestehende DATEV-Installation muss nicht wegen des Remote-Zugriffs verändert werden. Es ist keine Migration der Anwendung notwendig und es muss nicht zwangsläufig eine neue Cloud-Plattform eingeführt werden.

Kyvion Secure Access bildet vielmehr eine kontrollierte Zugangsschicht zwischen Internet und vorhandener IT-Infrastruktur.

Der Benutzer sieht seinen Arbeitsplatz im Browser. Das interne Netzwerk bleibt im Hintergrund. RDP muss nicht direkt im Internet veröffentlicht werden und ein klassischer VPN-Zugang kann für diesen Anwendungsfall entfallen.

Damit eignet sich das Konzept besonders für Unternehmen, Steuerkanzleien und Buchhaltungen, die ihre bestehende DATEV-Infrastruktur weiter nutzen möchten, gleichzeitig aber einen modernen und einfach administrierbaren Remote-Zugriff benötigen.

Sicher von zu Hause arbeiten, ohne das Netzwerk nach Hause zu verlängern

Beim sicheren mobilen Arbeiten geht es nicht nur darum, eine technische Verbindung herzustellen. Entscheidend ist, wie viel Zugriff diese Verbindung tatsächlich ermöglicht.

Der klassische Ansatz lautet häufig: Wir verbinden den entfernten Arbeitsplatz mit dem Unternehmensnetzwerk.

Ein modernerer Ansatz lautet dagegen: Wir stellen dem Benutzer ausschließlich die Ressource zur Verfügung, die er für seine Arbeit benötigt.

Für DATEV kann genau das der entscheidende Unterschied sein.

Der Mitarbeiter benötigt nicht das Unternehmensnetzwerk. Er benötigt seinen Arbeitsplatz und die dort verfügbaren Anwendungen.

Kyvion Secure Access macht diesen Arbeitsplatz über den Browser erreichbar. Die vorhandene DATEV-Umgebung kann bestehen bleiben, während der externe Zugriff klar kontrolliert und von der internen Infrastruktur getrennt wird.

So wird aus „DATEV über VPN“ ein wesentlich präziseres Konzept:

DATEV sicher von unterwegs – ohne das interne Netzwerk für den Benutzer öffnen zu müssen.

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