11. August 2026

SelectLine im Browser nutzen – sicher und ohne VPN auf ERP und Warenwirtschaft zugreifen

SelectLine gehört in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen seit Jahren zu den zentralen Anwendungen für Warenwirtschaft, Rechnungswesen und Unternehmensorganisation. Die Software läuft zuverlässig in der bestehenden Windows-Umgebung und ist häufig eng mit den betrieblichen Abläufen verbunden. Gleichzeitig verändert sich die Art, wie Unternehmen arbeiten. Mitarbeiter greifen aus dem Homeoffice auf Anwendungen zu, Außendienstmitarbeiter benötigen unterwegs Zugriff und Geschäftsführung oder Buchhaltung möchten nicht mehr zwingend an einem bestimmten Windows-Arbeitsplatz sitzen.

Damit entsteht eine typische Herausforderung: Wie lässt sich SelectLine im Browser nutzen, ohne die vorhandene Installation abzulösen, die Anwendung in die Cloud zu migrieren oder für jeden externen Arbeitsplatz einen klassischen VPN- und RDP-Zugang einzurichten?

Mit Kyvion Secure Access lässt sich genau diese Lücke schließen. Die bestehende SelectLine-Umgebung bleibt erhalten, während der Zugriff auf die Anwendung über einen modernen Webbrowser erfolgen kann.

SelectLine muss nicht zur Webanwendung werden

Ein häufiges Missverständnis besteht darin, dass eine Windows-Anwendung zunächst technisch verändert oder durch eine Cloud-Version ersetzt werden müsse, damit sie über einen Browser erreichbar wird. Genau das ist bei Kyvion Secure Access nicht notwendig.

SelectLine läuft weiterhin auf der vorhandenen Windows-Infrastruktur beziehungsweise auf einem dafür vorgesehenen Terminalserver oder Remote-Desktop-System. Kyvion Secure Access stellt den Zugriff auf diese Umgebung über HTML5 bereit. Für den Anwender entsteht dadurch ein wesentlich einfacherer Zugang: Er öffnet seinen Browser, authentifiziert sich und startet seine freigegebene Arbeitsumgebung.

Die eigentliche SelectLine-Installation bleibt dabei im Unternehmensnetzwerk. Es müssen weder Datenbanken noch bestehende Unternehmensdaten für den Browserzugriff zu einem externen Cloudanbieter verlagert werden.

Damit lässt sich eine klassische Windows-Anwendung in eine moderne Arbeitsplatzstrategie integrieren, ohne die bewährte Infrastruktur grundsätzlich umzubauen.

SelectLine von unterwegs nutzen – ohne klassischen VPN-Zugang

Wer heute von außerhalb des Unternehmens auf eine interne Anwendung zugreifen möchte, landet häufig noch beim klassischen VPN. Der Benutzer startet einen VPN-Client, baut eine Verbindung zum Firmennetz auf und verwendet anschließend beispielsweise einen RDP-Client für die Verbindung zum Terminalserver.

Technisch funktioniert dieses Modell. Besonders komfortabel ist es jedoch nicht. Gleichzeitig erhält ein VPN-Benutzer grundsätzlich eine Netzwerkverbindung in das Unternehmensnetz, die anschließend über Firewall-Regeln und weitere Sicherheitsmechanismen möglichst stark eingeschränkt werden muss.

Kyvion Secure Access verfolgt einen anderen Ansatz.

Der Anwender benötigt für den Zugriff lediglich einen geeigneten Browser. Die Verbindung endet am Secure-Access-Gateway und wird von dort kontrolliert zur freigegebenen Ressource vermittelt. Der Benutzer erhält damit nicht einfach einen allgemeinen Netzwerkzugang, sondern Zugriff auf genau die für ihn vorgesehene Anwendung beziehungsweise Sitzung.

Für den Benutzer wird aus „VPN starten, Netzwerkverbindung herstellen und RDP öffnen“ ein wesentlich einfacherer Prozess: Browser öffnen, anmelden und SelectLine verwenden.

Keine Installation von SelectLine auf jedem Arbeitsplatz

Gerade bei wechselnden Arbeitsplätzen kann die zentrale Bereitstellung einen erheblichen Vorteil bieten. Statt SelectLine auf zahlreichen Endgeräten installieren, konfigurieren und aktuell halten zu müssen, bleibt die eigentliche Anwendung innerhalb der zentral verwalteten Windows-Umgebung.

Der Arbeitsplatz benötigt keine lokale SelectLine-Installation. Auch ein klassischer RDP-Client ist für den Zugriff über Kyvion Secure Access nicht erforderlich.

Das eröffnet interessante Möglichkeiten für Unternehmen, die ihre Arbeitsplatzlandschaft vereinfachen möchten. Neben Windows-PCs können beispielsweise Macs, Chromebooks, Thin Clients oder andere Geräte mit einem geeigneten modernen Browser für den Zugriff verwendet werden.

Entscheidend ist dabei nicht mehr, welches Betriebssystem auf dem Endgerät installiert ist. Entscheidend ist, dass der Benutzer einen sicheren Browserzugang zur freigegebenen Umgebung erhält.

Bestehende SelectLine-Infrastruktur weiter nutzen

Für viele Unternehmen ist gerade dieser Punkt entscheidend. Eine funktionierende ERP- oder Warenwirtschaftsumgebung ersetzt man nicht nur deshalb, weil sich die Anforderungen an den Arbeitsplatz verändern.

Datenbanken, Schnittstellen, Druckprozesse, individuelle Einstellungen und eingespielte Abläufe machen einen Plattformwechsel schnell zu einem umfangreichen Projekt. Der Wunsch nach mobilem Arbeiten sollte deshalb nicht automatisch eine Migration der gesamten Unternehmenssoftware auslösen.

Kyvion Secure Access setzt vor der vorhandenen Infrastruktur an. Die bestehende SelectLine-Installation kann grundsätzlich dort bleiben, wo sie bereits betrieben wird. Der Browser wird lediglich zum sicheren Zugang zur Anwendung.

Damit lassen sich Investitionen in bestehende Systeme schützen und gleichzeitig moderne Nutzungsszenarien realisieren.

Interessant für Homeoffice, Außendienst und Geschäftsführung

Der Browserzugriff auf SelectLine ist nicht nur für klassische Homeoffice-Arbeitsplätze interessant. Auch Mitarbeiter, die nur gelegentlich von außerhalb des Unternehmens auf die Warenwirtschaft zugreifen müssen, profitieren von einem deutlich vereinfachten Zugang.

Ein Geschäftsführer möchte möglicherweise am privaten Notebook eine Information aus SelectLine abrufen. Ein Außendienstmitarbeiter benötigt beim Kunden Zugriff auf aktuelle Daten. Die Buchhaltung arbeitet zeitweise von einem anderen Standort. Ein externer Dienstleister benötigt einen kontrollierten Zugang zu einer bestimmten Umgebung.

Für solche Szenarien jedes Gerät vollständig in das Unternehmensnetzwerk einzubinden, kann unnötig aufwendig sein.

Ein browserbasierter Zugriff ermöglicht stattdessen einen klar definierten Einstiegspunkt. Der Zugang lässt sich zentral verwalten und kann auf die tatsächlich benötigten Ressourcen beschränkt werden.

SelectLine sicher für externe Zugriffe bereitstellen

Komfort allein reicht bei Unternehmensanwendungen nicht aus. Warenwirtschaft und Rechnungswesen enthalten sensible Geschäftsdaten und gehören deshalb zu den Anwendungen, deren externe Erreichbarkeit besonders sorgfältig abgesichert werden sollte.

Kyvion Secure Access ermöglicht es, den Zugriff von der eigentlichen Windows-Umgebung zu entkoppeln. Benutzer müssen keine direkten RDP-Verbindungen aus dem Internet zum Zielsystem aufbauen. Auch eine pauschale Freigabe des internen Netzwerks über einen klassischen Remote-Zugang ist nicht erforderlich.

Zusätzliche Authentifizierungsverfahren können den Zugang weiter absichern. Damit lässt sich beispielsweise eine Multi-Faktor-Authentifizierung in das Zugriffskonzept integrieren.

Für Unternehmen entsteht so ein wichtiger Unterschied: Nicht das interne Netzwerk wird zum Arbeitsplatz des externen Benutzers, sondern die benötigte Anwendung wird kontrolliert für ihn erreichbar gemacht.

Auch interessant für SelectLine-Partner und IT-Systemhäuser

Der browserbasierte Zugriff bietet nicht nur für SelectLine-Anwender interessante Möglichkeiten. Auch SelectLine-Partner und betreuende IT-Systemhäuser können daraus ein standardisierbares Angebot entwickeln.

Viele Kunden möchten heute mobil arbeiten, gleichzeitig aber weder ihre komplette Infrastruktur verändern noch ein umfangreiches Cloud-Projekt beginnen. Genau hier lässt sich eine bestehende SelectLine-Installation um einen modernen Zugriff ergänzen.

Statt dem Kunden lediglich VPN und Remote Desktop einzurichten, kann ein browserbasierter Zugang als Bestandteil einer modernen Arbeitsplatz- und Sicherheitsstrategie angeboten werden.

Das schafft insbesondere für kleinere und mittelständische Unternehmen eine interessante Alternative zu komplexen Remote-Access-, VDI- oder Cloud-Projekten.

Browser statt VPN-Client und RDP-Client

Der eigentliche Vorteil zeigt sich für den Benutzer bereits beim täglichen Arbeiten. Die technische Komplexität verschwindet weitgehend vom Arbeitsplatz.

Der Mitarbeiter muss nicht wissen, über welches Netzwerksegment der Terminalserver erreichbar ist. Er muss keinen VPN-Tunnel aufbauen und anschließend eine RDP-Verbindung konfigurieren. Er benötigt im Idealfall lediglich die Adresse des Secure-Access-Portals und seine Zugangsdaten beziehungsweise das vorgesehene Authentifizierungsverfahren.

Damit wird eine klassische Windows-Anwendung aus Anwendersicht beinahe zu einer Webanwendung.

SelectLine selbst bleibt dabei unverändert.

Gerade diese Trennung macht das Konzept interessant: Die vorhandene Unternehmenssoftware muss nicht modernisiert werden, nur damit der Zugriff moderner wird.

Eine pragmatische Alternative zur Cloud-Migration

Cloud-Anwendungen haben ihre Berechtigung. Trotzdem muss nicht jede bestehende Unternehmensanwendung zwangsläufig in eine SaaS- oder Public-Cloud-Umgebung migriert werden.

Insbesondere Unternehmen, die mit ihrer bestehenden SelectLine-Infrastruktur zufrieden sind, stehen häufig vor einer anderen Frage: Wie können wir das behalten, was funktioniert, und trotzdem moderner arbeiten?

Ein browserbasierter Zugriff kann darauf eine erstaunlich einfache Antwort geben.

Die Daten und Anwendungen verbleiben in der bestehenden Umgebung. Gleichzeitig können Benutzer unabhängig vom klassischen Windows-Arbeitsplatz auf ihre Arbeitsumgebung zugreifen. Dadurch lässt sich die Nutzungsdauer vorhandener Systeme verlängern und der Aufwand für eine ausschließlich durch Remote-Arbeit motivierte Migration vermeiden.

SelectLine im Browser: Modern arbeiten, ohne SelectLine neu zu erfinden

Unternehmen müssen ihre bewährte Warenwirtschaft nicht ersetzen, nur weil Mitarbeiter heute flexibler arbeiten möchten.

Mit Kyvion Secure Access kann eine vorhandene SelectLine-Umgebung über den Browser erreichbar gemacht werden. Die Anwendung läuft weiterhin auf der bestehenden Windows-Infrastruktur, während der Benutzer über HTML5 darauf zugreift. Ein klassischer VPN-Client oder lokal konfigurierter RDP-Client ist für diesen Zugriffsweg nicht erforderlich.

Damit verbindet sich eine bewährte Unternehmensanwendung mit einem modernen Zugangskonzept.

Für viele kleine und mittelständische Unternehmen dürfte genau darin der entscheidende Vorteil liegen: SelectLine bleibt SelectLine – aber der Arbeitsplatz kommt in den Browser.

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