22. Juni 2026

Fortinet SSL-VPN Nachfolge: Brauchen Unternehmen überhaupt noch ein VPN?

Die Suche nach einer geeigneten Fortinet SSL-VPN Nachfolge beschäftigt derzeit zahlreiche Unternehmen. Mit FortiOS 7.6 hat Fortinet das klassische SSL-VPN aus seiner strategischen Ausrichtung entfernt und damit viele IT-Verantwortliche vor eine wichtige Entscheidung gestellt. Während einige Organisationen bereits nach einer neuen VPN-Lösung suchen, stellen andere eine viel grundlegendere Frage: Brauchen Unternehmen heute überhaupt noch ein VPN, um Mitarbeitern einen sicheren Fernzugriff zu ermöglichen?

Diese Frage gewinnt zunehmend an Bedeutung. Schließlich haben sich Arbeitsweisen, Sicherheitsanforderungen und technische Möglichkeiten in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Gleichzeitig steigt der Druck, IT-Infrastrukturen einfacher, sicherer und wirtschaftlicher zu betreiben.

Fortinet SSL-VPN Nachfolge: Warum klassische VPN-Konzepte an ihre Grenzen stoßen

Klassische VPN-Technologien entstanden in einer Zeit, in der Mitarbeiter überwiegend im Büro arbeiteten und nur gelegentlich von außen auf Unternehmensressourcen zugreifen mussten. Das Ziel war einfach: Benutzer sollten sich von unterwegs so verhalten können, als säßen sie direkt im Firmennetzwerk.

Heute sieht die Realität jedoch anders aus.

Homeoffice, mobile Arbeitsplätze, externe Dienstleister und hybride Arbeitsmodelle gehören inzwischen zum Alltag. Gleichzeitig haben Cyberangriffe deutlich zugenommen. Angreifer suchen gezielt nach Schwachstellen in öffentlich erreichbaren Systemen und nutzen Fehlkonfigurationen konsequent aus.

Genau deshalb geraten VPN-Lösungen immer häufiger in die Kritik. Denn sobald ein Benutzer einen VPN-Tunnel aufbaut, erhält er Zugriff auf Teile des internen Netzwerks. Zwar begrenzen Firewalls und Sicherheitsrichtlinien diesen Zugriff, dennoch entsteht eine deutlich größere Angriffsfläche als eigentlich notwendig wäre.

Wer sich heute mit einer Fortinet SSL-VPN Nachfolge beschäftigt, sollte daher nicht nur nach einem Ersatzprodukt suchen. Viel wichtiger ist die Frage, ob das zugrunde liegende Konzept überhaupt noch zeitgemäß ist.

Fortinet SSL-VPN Nachfolge: Mehr Sicherheit durch weniger Komplexität

Viele Hersteller reagieren auf das Ende klassischer VPN-Lösungen mit neuen Technologien wie Zero Trust Network Access (ZTNA), Secure Service Edge (SSE) oder Secure Access Service Edge (SASE).

Auf den ersten Blick erscheinen diese Ansätze überzeugend. Allerdings bringen sie häufig zusätzliche Komponenten mit sich. Unternehmen müssen neue Cloud-Dienste integrieren, Agenten auf Endgeräten installieren, Richtlinien verwalten und Zertifikate pflegen.

Dadurch steigt nicht nur der Verwaltungsaufwand. Gleichzeitig wächst auch die technische Komplexität.

In der Praxis zeigt sich immer wieder ein einfacher Zusammenhang: Je komplexer eine Infrastruktur wird, desto schwieriger lässt sie sich dauerhaft sicher betreiben.

Jede zusätzliche Komponente erzeugt neue Abhängigkeiten. Jede weitere Plattform erhöht den Schulungsbedarf. Und jede zusätzliche Konfiguration schafft potenzielle Fehlerquellen.

Deshalb sollte eine moderne Fortinet SSL-VPN Nachfolge nicht nur sicher sein. Sie sollte auch einfach zu betreiben und leicht zu verstehen sein.

Moderne Fortinet SSL-VPN Nachfolge ohne Client-Software

Viele Unternehmen betrachten Remote Access noch immer aus Sicht des Netzwerks. Tatsächlich benötigen Mitarbeiter jedoch meist keinen Zugriff auf das gesamte Unternehmensnetzwerk.

Ein Buchhalter benötigt seine Finanzsoftware. Ein Servicetechniker greift auf eine Fachanwendung zu. Ein Mitarbeiter im Homeoffice arbeitet mit seinem Windows-Arbeitsplatz oder einer webbasierten Anwendung.

Warum sollte für diese Aufgaben ein vollständiger Netzwerkzugang bereitgestellt werden?

Moderne Zugriffslösungen verfolgen deshalb einen anderen Ansatz. Sie stellen nicht das Netzwerk bereit, sondern ausschließlich die benötigte Anwendung.

Dadurch reduzieren Unternehmen ihre Angriffsfläche erheblich und vereinfachen gleichzeitig die Administration.

Besonders attraktiv wird dieser Ansatz, wenn Benutzer keine zusätzliche Software installieren müssen. Statt VPN-Clients zu verteilen, erfolgt der Zugriff direkt über den Browser.

Der Anwender öffnet eine Webseite, meldet sich an und arbeitet sofort mit der gewünschten Anwendung.

Browserbasierter Remote Access als Fortinet SSL-VPN Nachfolge

Browserbasierte Remote-Access-Lösungen gewinnen deshalb zunehmend an Bedeutung. Sie verbinden hohe Sicherheit mit einfacher Bedienung und reduzieren gleichzeitig den Betriebsaufwand.

Genau hier setzt Kyvion Scure Access an.

Anstatt Benutzer über VPN-Tunnel in das Unternehmensnetzwerk einzubinden, stellt Kyvion Secure Access ausschließlich die benötigten Anwendungen bereit. Ob Windows-Anwendungen über RDP, Linux-Systeme per SSH oder interne Webanwendungen – der Zugriff erfolgt direkt über einen Standardbrowser.

Dadurch entstehen mehrere Vorteile.

Unternehmen müssen keine RDP-Ports veröffentlichen. Benutzer benötigen keinen VPN-Client. Gleichzeitig bleibt das interne Netzwerk vollständig geschützt.

Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen entsteht dadurch ein erheblicher Mehrwert. Während große Konzerne eigene Teams für komplexe SASE-Architekturen beschäftigen, benötigen KMU vor allem eine Lösung, die zuverlässig funktioniert und gleichzeitig überschaubar bleibt.

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Strategiewechsel ist

Das Ende des Fortinet SSL-VPN markiert weit mehr als nur das Ende einer einzelnen Technologie.

Vielmehr eröffnet sich Unternehmen die Chance, ihre gesamte Remote-Access-Strategie neu zu bewerten. Wer jetzt lediglich den nächsten VPN-Client einführt, tauscht häufig nur eine bekannte Lösung gegen eine andere aus.

Wer hingegen den Zugriff auf Anwendungen in den Mittelpunkt stellt, kann Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Administrierbarkeit gleichzeitig verbessern.

Gerade deshalb lohnt es sich, bestehende Konzepte kritisch zu hinterfragen und moderne Alternativen in die Bewertung einzubeziehen.

Fazit: Fortinet SSL-VPN Nachfolge neu denken

Die Suche nach einer geeigneten Fortinet SSL-VPN Nachfolge sollte nicht mit der Auswahl eines neuen VPN-Produkts enden.

Moderne Unternehmen benötigen heute vor allem sichere, einfache und kontrollierbare Zugriffswege auf Anwendungen. Browserbasierte Lösungen verfolgen genau diesen Ansatz und reduzieren gleichzeitig die Komplexität der Infrastruktur.

Wer die aktuelle Situation als Chance versteht, kann nicht nur sein VPN ersetzen, sondern seine gesamte Remote-Access-Strategie auf ein neues Fundament stellen.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, welches VPN Fortinet ersetzt.

Die entscheidende Frage lautet: Braucht Ihr Unternehmen überhaupt noch ein VPN?

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