28. Juni 2026

Shared Workstation Sicherheit für Behörden und KRITIS: Passwortlose Authentifizierung mit FIDO2 und NFC

Warum Shared Workstation Sicherheit für Behörden und KRITIS immer wichtiger wird

Die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, Gesundheitsdiensten, Energieversorgern und anderen kritischen Infrastrukturen schreitet mit hoher Geschwindigkeit voran. Gleichzeitig steigt die Zahl der Cyberangriffe auf öffentliche Einrichtungen und Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) kontinuierlich. Ransomware-Angriffe auf Krankenhäuser, Kommunalverwaltungen und Versorgungsunternehmen zeigen immer wieder, dass Angreifer gezielt Organisationen ins Visier nehmen, deren Ausfall erhebliche Auswirkungen auf Bürger, Patienten oder die öffentliche Versorgung haben kann.

Besonders herausfordernd sind dabei Arbeitsumgebungen mit gemeinsam genutzten Endgeräten. In Leitstellen, Bürgerbüros, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Energieversorgern oder Wasserwerken arbeiten häufig mehrere Mitarbeiter im Schichtbetrieb an denselben PCs oder Terminals. Genau hier wird die Shared Workstation Sicherheit zu einem entscheidenden Faktor. Während klassische Benutzername-Passwort-Kombinationen jahrzehntelang als Standard galten, erfüllen sie die heutigen Anforderungen an Cybersecurity, Compliance und Nachvollziehbarkeit nur noch unzureichend.

Moderne Sicherheitskonzepte verlangen eine eindeutige Identifizierung jedes einzelnen Mitarbeiters. Gleichzeitig muss die Anmeldung schnell, einfach und zuverlässig funktionieren, damit betriebliche Abläufe nicht beeinträchtigt werden. Genau an dieser Stelle eröffnet die Kombination aus Kyvion Secure Access, GoTrust Idem Key und HID OMNIKEY 5022 neue Möglichkeiten.

Die Schwachstellen klassischer Passwörter in kritischen Umgebungen

In vielen Behörden und KRITIS-Unternehmen werden gemeinsam genutzte Arbeitsplätze noch immer mit herkömmlichen Passwörtern abgesichert. In der Praxis entstehen dadurch jedoch zahlreiche Probleme. Mitarbeiter müssen sich komplexe Kennwörter merken, Passwörter regelmäßig ändern und sich häufig mehrfach pro Tag anmelden. Im Schichtbetrieb führt dies nicht selten dazu, dass Passwörter notiert, weitergegeben oder vereinfacht werden.

Für Organisationen, die den Anforderungen von NIS2, BSI-Grundschutz oder branchenspezifischen Sicherheitsstandards gerecht werden müssen, stellt dies ein erhebliches Risiko dar. Die Nachvollziehbarkeit von Zugriffen wird erschwert, während gleichzeitig die Gefahr erfolgreicher Phishing-Angriffe steigt. Cyberkriminelle haben längst erkannt, dass gestohlene Zugangsdaten oft der einfachste Weg in geschützte Netzwerke sind.

Hinzu kommt ein hoher Verwaltungsaufwand. Passwort-Resets zählen seit Jahren zu den häufigsten Supportanfragen in IT-Abteilungen. Gerade öffentliche Einrichtungen und Betreiber kritischer Infrastrukturen stehen jedoch unter zunehmendem Kostendruck und können es sich kaum leisten, wertvolle Ressourcen für vermeidbare Routineaufgaben einzusetzen.

Shared Workstation Sicherheit mit FIDO2 und NFC

Eine moderne Alternative bietet die passwortlose Authentifizierung auf Basis von FIDO2. Anstatt ein Passwort einzugeben, weist der Benutzer seine Identität mithilfe eines persönlichen Sicherheitsschlüssels nach. Der private kryptografische Schlüssel verlässt dabei niemals das Gerät und kann weder abgefangen noch durch Phishing-Webseiten gestohlen werden.

In Verbindung mit dem HID OMNIKEY 5022 NFC-Reader entsteht eine besonders komfortable Lösung für gemeinsam genutzte Arbeitsplätze. Der Reader bleibt dauerhaft am Arbeitsplatz angeschlossen. Die Mitarbeiter tragen ihren persönlichen GoTrust Idem Key bei sich und authentifizieren sich durch einfaches Auflegen des Sicherheitsschlüssels auf den Reader. Die Anmeldung erfolgt innerhalb weniger Sekunden und kann auch unter hoher Arbeitsbelastung problemlos durchgeführt werden.

Gerade in Leitstellen, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern oder kommunalen Bürgerbüros bietet dieser Ansatz erhebliche Vorteile. Die Hardware des Arbeitsplatzes bleibt unverändert, während jeder Mitarbeiter eindeutig identifiziert wird. Gleichzeitig entfällt die mechanische Belastung von USB-Anschlüssen durch ständiges Ein- und Ausstecken von Sicherheitsschlüsseln.

Kyvion Secure Access als Baustein moderner Zero-Trust-Architekturen

Die sichere Authentifizierung ist jedoch nur ein Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts. Ebenso wichtig ist die kontrollierte Bereitstellung von Anwendungen und Unternehmensressourcen. Hier setzt Kyvion Secure Access an.

Die Lösung ermöglicht einen sicheren Zugriff auf Anwendungen, Remote-Desktops und Web-Anwendungen direkt über den Browser. Anwender benötigen weder einen VPN-Client noch komplexe lokale Installationen. Zugriffsrechte können zentral verwaltet und nach dem Zero-Trust-Prinzip vergeben werden. Jeder Zugriff wird überprüft und ausschließlich auf die tatsächlich benötigten Ressourcen beschränkt.

Für Behörden und KRITIS-Unternehmen bietet dies einen entscheidenden Vorteil. Sicherheitsrichtlinien lassen sich zentral umsetzen, während gleichzeitig die Benutzerfreundlichkeit für Mitarbeiter erhalten bleibt. Die Kombination aus browserbasiertem Secure Access und phishing-resistenter FIDO2-Authentifizierung schafft eine Sicherheitsarchitektur, die den Anforderungen moderner Bedrohungslagen deutlich besser gerecht wird als klassische VPN- und Passwortlösungen.

NIS2, BSI-Grundschutz und Compliance-Anforderungen besser erfüllen

Mit der Umsetzung der NIS2-Richtlinie stehen viele Organisationen vor der Aufgabe, ihre Sicherheitsmaßnahmen deutlich zu verbessern. Besonders die Bereiche Identitätsmanagement, Zugriffsschutz und Nachvollziehbarkeit von Benutzeraktivitäten rücken zunehmend in den Fokus.

Passwortlose Authentifizierung auf Basis von FIDO2 unterstützt diese Ziele in idealer Weise. Jeder Zugriff kann eindeutig einer Person zugeordnet werden. Das Risiko kompromittierter Zugangsdaten wird erheblich reduziert. Gleichzeitig lassen sich Sicherheitsrichtlinien einfacher durchsetzen und dokumentieren.

Auch im Rahmen des BSI-Grundschutzes gewinnen starke Authentifizierungsverfahren zunehmend an Bedeutung. Behörden und Betreiber Kritischer Infrastrukturen profitieren daher nicht nur von höherer Sicherheit, sondern auch von einer besseren Grundlage für Audits, Zertifizierungen und Compliance-Nachweise.

ID Austria und digitale Verwaltungsprozesse

Für österreichische Behörden und öffentliche Einrichtungen bietet der GoTrust Idem Key einen zusätzlichen Mehrwert. Der Sicherheitsschlüssel ist für den Einsatz im Umfeld der ID Austria geeignet und unterstützt damit moderne digitale Verwaltungsprozesse.

Mitarbeiter können denselben Sicherheitsschlüssel sowohl für interne Anwendungen als auch für behördliche Online-Dienste verwenden. Dies vereinfacht die Benutzerverwaltung und reduziert die Anzahl unterschiedlicher Authentifizierungssysteme. Gleichzeitig steigt die Akzeptanz bei den Anwendern, da ein einheitliches Verfahren für verschiedene Anwendungsbereiche genutzt werden kann.

Shared Workstation Sicherheit als strategischer Vorteil

Viele Organisationen betrachten Authentifizierung noch immer als rein technisches Thema. Tatsächlich beeinflusst sie jedoch unmittelbar die Sicherheit, Effizienz und Zukunftsfähigkeit einer Organisation. Moderne Shared Workstation Sicherheit schützt nicht nur vor Cyberangriffen, sondern verbessert auch die Arbeitsabläufe im täglichen Betrieb.

Mitarbeiter profitieren von schnellen Anmeldeprozessen ohne Passwörter. IT-Abteilungen werden durch weniger Supportanfragen entlastet. Verantwortliche für Informationssicherheit erhalten bessere Kontrollmöglichkeiten und eine höhere Transparenz über Zugriffe und Berechtigungen.

Gerade für Behörden und KRITIS-Unternehmen entsteht dadurch ein strategischer Vorteil. Sie können ihre Sicherheitsarchitektur modernisieren, regulatorische Anforderungen erfüllen und gleichzeitig die Benutzerfreundlichkeit für ihre Mitarbeiter verbessern.

Fazit

Die Anforderungen an die Shared Workstation Sicherheit steigen kontinuierlich. Behörden, Krankenhäuser, Energieversorger, Wasserwerke, Leitstellen und andere KRITIS-Betreiber benötigen Lösungen, die sowohl höchste Sicherheitsstandards als auch effiziente Arbeitsabläufe unterstützen.

Die Kombination aus Kyvion Secure Access, GoTrust Idem Key und HID OMNIKEY 5022 bietet hierfür einen praxisnahen und zukunftssicheren Ansatz. Passwortlose FIDO2-Authentifizierung, kontaktlose NFC-Anmeldung und browserbasierter Secure Access schaffen eine moderne Sicherheitsarchitektur, die Phishing-Angriffe erschwert, Compliance-Anforderungen unterstützt und die Produktivität im Arbeitsalltag verbessert.

Für Organisationen, die sich auf NIS2, Zero Trust und moderne Cybersecurity vorbereiten möchten, ist die Einführung einer passwortlosen Shared-Workstation-Lösung ein wichtiger Schritt in Richtung einer resilienten und sicheren digitalen Zukunft.

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