Kyvion Secure Access mit FortiGate

Kyvion Secure Access mit FortiGate

Sicherer Fernzugriff über FortiGate – ohne klassischen VPN-Zugang

FortiGate schützt das Unternehmensnetz. Kyvion Secure Access stellt Anwendungen und Systeme sicher im Browser bereit. Zusammen entsteht eine Remote-Access-Lösung, bei der die bestehende FortiGate-Infrastruktur vollständig erhalten bleibt und Benutzer trotzdem nicht zwangsläufig per VPN in das interne Netzwerk eingebunden werden müssen.

Kyvion Secure Access wird dabei hinter der FortiGate betrieben und über einen HTTPS Virtual Server veröffentlicht. Die FortiGate bleibt damit der zentrale Kontrollpunkt für den eingehenden Verkehr, während Kyvion Secure Access anschließend den Zugriff auf die jeweils freigegebenen Anwendungen und Systeme übernimmt.

Für den Anwender genügt ein moderner HTML5-fähiger Browser. Ein zusätzlicher VPN-Client ist für diesen Anwendungszugriff nicht erforderlich.

Mehr erfahren

FortiGate bleibt die Firewall – Kyvion übernimmt den Anwendungszugriff

Kyvion Secure Access ersetzt keine FortiGate. Firewall-Regeln, VLANs, Netzwerksegmentierung, Security Services, Routing, SD-WAN und bestehende Standortverbindungen bleiben weiterhin Aufgabe der FortiGate. Kyvion Secure Access ergänzt diese Infrastruktur um eine zusätzliche Ebene: den kontrollierten Zugriff auf konkrete Anwendungen und Systeme.

Ein Benutzer, der beispielsweise lediglich auf einen Terminalserver, eine RemoteApp, eine Warenwirtschaft oder eine interne Webanwendung zugreifen soll, benötigt dafür nicht automatisch Zugang zum gesamten Unternehmensnetz. Statt das Endgerät über einen VPN-Tunnel mit dem internen Netzwerk zu verbinden, wird nur die benötigte Ressource bereitgestellt.

Nicht das Netzwerk wird zum Benutzer verlängert. Die Anwendung wird sicher zum Benutzer gebracht.

Empfohlene Integration: HTTPS Virtual Server

Für die Integration von Kyvion Secure Access in eine FortiGate-Umgebung empfehlen wir die Veröffentlichung über einen HTTPS Virtual Server. Die externe Verbindung wird dabei zunächst von der FortiGate angenommen. Das für den öffentlichen Zugriff benötigte TLS-Zertifikat wird auf der FortiGate hinterlegt. Anschließend leitet der Virtual Server die Verbindung an das interne Kyvion Secure Access Gateway weiter.

Das in unserem Configuration Guide dokumentierte Beispiel wurde auf Basis einer FortiGate 60F erstellt. Der Guide zeigt zunächst die Einrichtung beziehungsweise den Import des Zertifikats und anschließend die Anlage des HTTPS Virtual Servers mit dem internen KYVION SECURE ACCESS-System als Real Server. Danach wird eine passende Firewall Policy erstellt.

Die Architektur:
Die FortiGate kontrolliert damit den externen Zugang. Kyvion Secure Access übernimmt anschließend Authentifizierung, Berechtigungen und den eigentlichen Verbindungsaufbau zu den internen Zielsystemen.

Nur HTTPS nach außen – RDP und SSH bleiben intern

Ein wesentlicher Vorteil dieser Architektur besteht darin, dass die eigentlichen Zielsysteme nicht direkt aus dem Internet erreichbar sein müssen.

Ein Windows-Terminalserver benötigt beispielsweise keinen öffentlichen RDP-Zugang über TCP 3389. Auch ein Linux- oder Unix-System muss nicht über einen aus dem Internet erreichbaren SSH-Port bereitgestellt werden.

Der externe Einstiegspunkt ist Kyvion Secure Access.

Der Benutzer verbindet sich über HTTPS mit dem KYVION SECURE ACCESS-Portal und startet dort die für ihn freigegebene Verbindung. Die Kommunikation zum eigentlichen Zielsystem erfolgt anschließend innerhalb der geschützten Infrastruktur.

Damit entsteht ein zentraler Zugangspunkt für unterschiedliche Anwendungen und Protokolle.

Kyvion Secure Access und FortiGate
Weitere Informationen

Kontakt
Wir sind für Sie da

    Mit dem Absenden dieses Formulars erklären Sie sich mit unseren aktuellen Datenschutzbestimmungen einverstanden. Diese können in unserer Datenschutzerklärung eingesehen werden.